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Segeltörn 2007 -der Bericht-

Der erste Tag

Der frühe Wurm fängt den Fisch. Morgens um 6.00 Uhr trafen wir uns am Buchholzer Bahnhof. Die erste Sensation war perfekt: alle waren pünktlich. Um 6.30 Uhr fuhren wir gut gelaunt und ausgeschlafen Richtung Hamburg und dann nach Kiel. Vom Kieler Bahnhhof liefen wir ca 30 Minuten zu Schiff. Und dann konnten wir Sie endlich sehen. Die Ethel von Brixham, ein 100 Jahre altes Segelschiff, wartete bereits auf uns. Die Kinder brachten Ihr Seebeutel an Deck und bekamen eine Einweisung vom Skipper Gerd und seinem Steuermann Felix. Pünktlich um 11.00 Uhr stachen wir in See. Die ersten Seemeilen waren sehr entspannt. Die Sonne brachte bei entspannten 24 Grad bei allen eine heitere Laune zum Vorschein. Gegen 14.oo Uhr erreichten wir das offene Meer. Schnell stellte sich heraus wer Seefest ist und wer nicht. von zehn Kindern waren zwei schwer damit beschäftigt die Fische zu füttern. nachdem wir die dänische Insel Aero passiert haben wurden es ruhiger und plötztlich waren alle wieder fit. Um 19.00 Uhr haben wir im Hafen von Faaborg festgemacht. Nach dem ersten gemeinsamen Abendbrot ginegne alle Jungs an Land und untersuchten diesen kleinen malerischen Hafen. Das kleine Kloster, die leckere Eisbude und die Imbisbude. Um 22.32 Uhr haben alle geschlafen. Endlich Ruhe für Simone, Steffen und Holger die endlich Zeit und Entspannung für sich fanden.......

 

Segeltörn 2007

 

Der zweite Tag

Die Tag startete überraschend entspannend um 06.53 für Holger und Simone. Während Simone den ersten Kaffee kochte, nahm Holger in einem wirklich luxorös wirkenden Band eine warme Dusche. Nach dem gemeinsamen Frühstück um 08.17 Uhr kam der erste Schock. Die Hafengebühren lagen deutlich über den kalkulierten Gebühren. Was soll´s? Aber jetzt kamen auch noch Steffen und Simone die bei Lidl einkaufen waren. Wird Holger das überleben? Soviel sei schob verraten, nach einer ausgedehnten ersten Hilfe mit viel Kaffee konnte Holger den finanziellen Schock überstehen.

Nach einer ausgiebigen Quallenjagdt legten wir ab und ein neuer Tag auf See begann.

An diesem Tag lernten wir die Ostsee von ihrer Lebendigkeit kennen. Wir hatten alles ausser Sonnenschein. Doch die Stimmung an Bord war ausgezeichnet. Nach den Strapazen der ersten Etappe gab es auch keine Schlechtigkeiten mehr. Allerdings war Segeln heute auch viel Arbeit. Gegen 18.00 kamen wir im den Hafen von Augustenborg an. Augostenborg ist ein kleiner Ort mit einem Schloß. Besonders angetan hat es uns die Schloßwiese. Hier konnten wir HSV-Bayern nachspielen. Natürlich siegten die Hamburger mit 5:3. Gott sei Dank kam es zu keinen größeren Verletzungen außer der Tod von Holger´s Hose und dem einen oder anderen T-Shirt.

Zur Stärkung gabe es heute wieder ein exellentes Essen. Holger, Julien und Torben haben Reis, Currygeschnetzelte und Gemüse gekocht. Zum Nachtisch gab es Schaumküsse. Der Abend klang leise und ruhig aus und das Wetter sollte sich stabilisieren.

Unsere Kajüte

 

Der dritte Tag

Der Tag begann wie immer um 06.55 Uhr. Nach dem Duchschen und Zähneputzen bereiteten Holger und Simone das Frühstück vor. Es gab wieder Kaffee, warmen und kalten Kakao. Frische, warme Bröttchen mit Wurst, drei Marmeladensorten, Butter, Schokocreme, Käse und Müsli. Die Gruppe stärkte sich für verschidene Aktivitäten. Während eine Gruppe mit dem Schlauchboot in die hisiege Badeanstalt gefahren wurde, entschieden sich eine weitere Gruppe Krabben und andere Krustentiere sowie Quallen zu jagen. Die dritte Gruppe machte einen kurzen Landausflug. Das besondere an dem Landausflug war, dass jeder das Gefühl hat die Insel würde schwanken.....kann das sein?

Die Krabbenfischerei nimmt ungeahnte Ausmaße an. Berufs- Abendbrotswünsche unglaublicher Dimensionen werden geäußert. trotz aller Extase kommt es zu keinen Rangeleien und die Gruppe arbeitet, spielt und lebt herrvoragend zusammen.

Gegen 12.00 Uhr haben wir die Leinen losgelegt und die Fahrt wurde in den vorletzten Hafen aufgenommen. Sonderborg wurde in Ausguck genommen. Der Weg nach Sonderburg war unruhig . Winde die die Windstärke sechs erreichten schüttelten die Ethel und uns gut durch. Hinzu kamen unangenehme Regenfälle im letzten Viertel der Fahrt. Im Hafen waren Holger und Simone völliog durchnässt. Dieses Schicksal erleideten die Jungs nicht, da sie unter Deck Gesellschaftsspiele spielten.

Sonderburg ist eine nette größere Stadt die auf Tourismus ausgelegt ist. Im Hafen trafen sich heute drei Traditionsschiffe. Die Maria Rose, die Störtebecker und unsere Ethel lagen im Pack.

Im Hafen machten einige einen Stadtrundgang und wurden vom nächsten Unwetter überrascht. Es blitzte die ganze Nacht. Doch dieses sollte überhaupt nicht stören. Wer schon einmal gesegelt ist und mit meheren Schiffen im Pack liegt, weiß wie schnell Kontakte hergestellt werden. Unser Bergfest feierten wir mit der Besatzung der Störtebecker und die Jungs machten ihre eigene unter Deck Party. Die Nacht war lang und der Schlaf kurz.

 

Der vierte Tag

Dieses war der letzte Tag auf der Ostsee. Das Wetter hatte sich ausgetobt und das Meer war glatt. Kaum ein Lüftchen war zu spüren. Wir kamen mit 0,7 Knoten voran. Nachdem wir alle Segel eingeholt hatten und ordungsgemäß vertaut hatten, entschied der Skipper das wir aufstoppen und die Jungs baden gehen dürfen. Mitten auf der Ostsee sprangen sie vom Deck ins Meer. Das war eine Schau. Um 17.00 liefen wir in Flensburg ein. Nachdem wir gegessen haben und geputzt haben verbrachten wir unseren letzten am Abend an Bord der Ethel von Brixham. Es kam ein wenig Wehmut auf. Doch die Freude auf zu Hause überwiegt.

 

Der fünfte Tag

Nachdem Frühstück kam das große Putzen. Nach nur zwei Stunden war alles bltize blank und wir konnten das Schiff verlassen. Die Rückfahrt war problemlos, da wir fast alle geschlafen haben.

Es war eine schöne Fahrt an die wir uns noch lange erinnern werden.



Autor: hp -- 12.03.2010; 11:04:05 Uhr

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